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Was ist Asperger und welche Beratungsstellen gibt es in Hamburg?

Stadtteil willhelmsburg CC, BY © KOMUnews

Das Asperger-Syndrom ist eine Unterform des Autismus. Personen, die vom Asperger-Syndrom betroffen sind, haben daher ähnliche Schwierigkeiten wie die sogenannten Kanner-Autisten – die also den klassischen Autismus haben. In der Regel wird heute davon ausgegangen, dass bei ein bis drei Personen von 1000 das Asperger-Syndrom auftritt. Männliche Personen sind vermehrt vom Asperger-Syndrom betroffen als weibliche Personen.

Erstmalig wurde das Asperger-Syndrom im Jahr 1944 von Hans Asperger beschrieben. Vom Asperger-Syndrom Betroffene unterscheiden sich vom frühkindlichen (Kanner) Autismus darin, dass die Entwicklung der Sprache fast normal und gut ausgeprägt ist. Personen mit dem Asperger-Syndrom können sich unter Umständen auch sehr gut artikulieren. Dies ist auch unter anderem einer der Gründe, weshalb das Asperger-Syndrom nur schwer zu erkennen ist.

Im Vergleich zu nicht-autistischen Personen verfügen Menschen mit dem Asperger-Syndrom über eine durchschnittlich hohe bis sehr hohe Intelligenz. Diese reicht oftmals sogar bis zur Hochbegabung. Weiterführende Informationen bietet hier Netdoktor.de. Die Website ist sehr informativ gestaltet und eignet sich hervorragend auch für unerfahrene Leser, die mehr über das Asperger-Syndrom erfahren möchten.

Symptome von Personen mit dem Asperger-Syndrom

  • Erste Auffälligkeiten, dass das Asperger-Syndrom vorliegen könnte, machen sich ab dem 3. Lebensjahr bemerkbar.

  • Es findet sehr selten ein Blickkontakt zu anderen Personen statt. Und wenn, dann nur recht flüchtig.

  • Auffällig sind Störungen im Bereich der Sprache, beispielsweise durch spontanes Reden.

  • Eine überdurchschnittlich hohe Intelligenz liegt vor.

  • Im Bereich der Motorik sind Auffälligkeiten feststellbar. Es fällt eine gewisse Ungeschicklichkeit auf. Insbesondere in den Bereichen der Fein- und Grobmotorik treten bei Asperger-Autisten Schwierigkeiten in Form von Störungen der Koordination auf.

  • Konzentration auf ganz spezifische Interessengebiete.

  • Schwierigkeiten im Umfang mit anderen Menschen.

  • Kaum bis keine Kontaktaufnahme zu nicht-autistischen Personen.

  • Störungen im Bereich der Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung.

  • Abgrenzen von der Umwelt und Eintauchen in die „eigene Welt“.

  • Stereotype Verhaltensweisen, beispielsweise das Schaukeln des Oberkörpers.

Menschen mit dem Asperger-Syndrom sind genauso unterschiedlich wie neurotypische Personen. So gibt es auf der einen Seite unter ihnen sehr schweigsame Personen, die jeglichen Kontakt scheuen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Asperger-Autisten, die sich sehr gern mitteilen und recht schnell Kontakte zu anderen Menschen herstellen können.

Ursachen des Asperger-Syndroms

Über sehr lange Zeit ist fälschlicherweise davon ausgegangen worden, dass Autismus und das Asperger-Syndrom auf eine zu autoritäre Erziehung oder Vernachlässigung der Eltern zurückzuführen sei. Zwischenzeitlich konnte als wahre Ursache eine Entwicklungsstörung im Gehirn festgestellt werden, die auf einer erblichen Komponente basiert. Durchgeführte Zwillingsstudien können dies hinreichend belegen.

Das Asperger-Syndrom ist nach außen hin unsichtbar. Da Aspies des Öfteren überdurchschnittlich intelligent sind, fallen ihre besonderen sozialen Schwierigkeiten nicht sofort auf. Oftmals werden sie als merkwürdig oder sonderbar bezeichnet. Asperger-Autisten haben gelernt, ihre Probleme zu kompensieren. So ist es in der Regel sogar für Fachleute sehr schwer, den Autismus zu erkennen und zu diagnostizieren.

Behandlungsmöglichkeiten des Asperger-Syndroms

Die meisten Menschen, die vom Asperger-Syndrom betroffen sind, leiden gelegentlich sehr unter ihrer Andersartigkeit. Hier können unterschiedliche Therapien eine Hilfestellung bei der Verbesserung ihres eigenen Verhaltens und der Schulung ihrer Wahrnehmung zu geben.

Neben einer klassischen Psychotherapie hat sich insbesondere das Sozialtraining bei der Behandlung des Asperger-Syndroms sehr bewährt. Dabei geht es in erster Linie um das Erlernen von sozialen Kompetenzen, also darum, zu erlernen, wie Menschen mit Asperger mit anderen Menschen erfolgreich agieren können. Wichtig hierbei ist das Erlernen der Fähigkeit, die Emotionen anderer Personen zu verstehen und angemessen darauf reagieren zu können.

Darüber hinaus kommt ein spezielles Kommunikationstraining für die Behandlung des Asperger-Syndroms in Frage. Ziel dieses Trainings ist es, die Fähigkeit zu entwickeln, mit anderen Personen ein Gespräch beginnen und halten zu können.

Mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie können Menschen mit dem Asperger-Syndrom lernen, ihre Emotionen besser zu kontrollieren und Stereotypien abzubauen.

Eine Physiotherapie eignet sich insbesondere, wenn die betroffene Person erhebliche Probleme mit ihrer motorisch bedingten Koordination hat.

Medikamente zur Behandlung des Asperger-Syndroms gibt es keine. Es können nur Medikamente verabreicht werden, um gewisse Symptome, die mit dem Asperger-Syndrom einhergehen, zu behandeln. Dies können unter anderem Depressionen oder eine auffällige Hyperaktivität sein.

Teilweise Hilfe verspricht auch die alternative Medizin. Durchgeführte Studien zeigen, dass spezifische Diäten durch den Verzicht auf Gluten, Kasein und Laktose in der Nahrung eine Besserung der Symptome des Asperger-Syndroms herbeiführen können.

Glückliches Leben trotz Asperger-Syndrom

Menschen mit dem Asperger-Syndrom können trotz dieser Behinderung ein glückliches und zufriedenes Leben führen, wenn ihnen genügend Unterstützung gewährt wird. Diese kann zum Beispiel darin bestehen, im Erwachsenenalter einen geeigneten Wohnplatz zu finden. In den meisten Fällen hat sich ein Betreutes Wohnen bewährt. Ob dies in einem Wohnheim oder in Form eines Ambulant Betreuten Wohnens stattfindet, sollte jede betroffene Person selbst entscheiden. Wichtig ist, dass die Hilfen angeboten werden. Weitere umfangreiche Informationen und Hilfsangebote bietet hier der Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus in Hamburg. Auf dieser Website können auch eine Vielzahl von Anlaufstellen aus sämtlichen Bundesländern gefunden werden.




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