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Ausbildung zum Hörgeräteakustiker - nicht nur in Hamburg ein Beruf mit Zukunft @ GoHamburg stellt der Jugend Berufe vor!

34. Deutscher Evangelische Kirchentag in Hamburg CC, BY © Waifer X Nach einer Studie des Statistischen Bundesamtes und der World Health Organisation hören rund 14 Millionen der Deutschen nur eingeschränkt. Trotzdem will ein Großteil dieser Gruppe dies nicht wahrhaben nichts von einer eigenen Schwerhörigkeit wissen. Nur jeder fünfte schwerhörige Bundesbürger in Deutschland benutzt ein Hörgerät. Besonders bedenklich wird diese Zahl, wenn aus Statistiken hervorgeht, dass in Hamburg bei einer Einwohnerzahl von 1,8 Millionen Menschen lediglich 65.000 Hörhilfen im Einsatz sind.

Hamburgs eingetragener Verein der Hörgeräteakustiker wurde bereits 2001 gegründet

In Deutschlands bundesweit verteilten rund 3.800 Hörakustiker-Fachgeschäften werden rund 9.000 Mitarbeiter beschäftigt und circa 1.650 Auszubildenden. Von den Hörakustiker-Meister besitzen rund 1.000 die Fortbildung zum Pädakustiker. Das Berufsbild des Pädakustikers ist kein geschützter Begriff. Er bezeichnet einen Hörgeräteakustiker, welcher sich auf Kinder spezialisiert hat. Nur wer über ausreichend Erfahrung mit hörgeschädigten Kindern hat und über eine entsprechende Ausrüstung verfügt, darf sich Pädakustiker nennen.

Im Jahre 2001 wurde der Hamburger Hörgeräteakustiker e.V gegründet. Als eingetragener Verein schließt er im Wirtschaftsraum Hamburg die inhabergeführten Hörgeräteakustiker in Hamburg und Umgebung zusammen. Sein Ziel ist die Lebensqualitätsverbesserung von Personen mit Hörproblemen und die Aufklärung der Öffentlichkeit in puncto guten Hörens und der Arbeit der in Hamburg angesiedelten Hörgeräteakustiker. Gleichzeitig dient der Verein dem fachlichen Erfahrungsaustausch seiner Mitglieder. Der Kontakt zu den in Hamburg niedergelassenen Hals-Nasen-Ohren-Fachärzten, der Kliniken, Krankenkassen und der sonstigen Institutionen wird gefördert. Zurzeit sind dem Verein elf Mitgliedsbetriebe angeschlossen.

Das Berufsbild des Hörgeräteakustikers hat Zukunft

Die Agentur für Arbeit hält den Beruf wegen des demografischen Wandels für sehr zukunftssicher. Denn eine alternde Gesellschaft braucht früher oder später Hörgeräte. Das geänderte Freizeitverhalten der jüngeren Generation sorgt zudem mit ihren dröhnenden Kopfhörern für Spätfolgen des Gehörs. Zugleich ist die Akzeptanz von Hörgeräten dank der immer kleiner und hübscher werdenden Geräte gestiegen. Dank einer ausgeklügelten Technik ermöglichen Hörgeräte Menschen mit Hörbehinderung ein normales Alltagsleben. Die sogenannten Hörgeräte werden von Fachleuten, den Hörgeräteakustikern, genauestens angepasst. Doch die Fachkräfte übernehmen nicht nur die Anpassung der digitalen Minicomputer.

Die Tätigkeitsbereiche der dreijährigen Ausbildung sind sehr vielfältig. Neben einem Mix aus Kundenberatung und Labortätigkeiten kommen auch kaufmännische Arbeiten dazu. Aber auch der Kundenumgang ist recht abwechslungsreich, denn jeder Patient ist anders.

Am Anfang jeder Kundenbetreuung stehen verschiedene Tests. Mit ihnen ermitteln die Fachkräfte, wie stark in jedem Einzelfall die Hörminderung der Kunden ist. Dabei wird zwischen hohen und tiefen Tönen sowie der Sprachwahrnehmung unterschieden. Danach geht es darum, für den Patienten das richtige System auszuwählen. Um die Hörsysteme exakt anpassen und Maßohrstücke anfertigen zu können, werden vom Gehörgang und vom Ohr Abdrücke genommen.

Nachdem das Gerät fertiggestellt wurde, wird dem Kunden erklärt, wie dieses zu bedienen und pflegen ist. Gleichzeitig werden noch Feineinstellungen vorgenommen. Aber auch das Abrechnen mit den Krankenkassen gehört zum Berufsausbildungsbild eines Hörgeräteakustikers. Patienten in allen Altersgruppen, vom Kleinkind bis zum Rentner, suchen den Hörgeräteakustiker auf. Ebenfalls gehören Berufstätige mit einer berufsmäßig hohen Geräuschbelastung zu den Kunden eines Hörspezialisten.

Der Interessent sollte mindestens über die Mittlere Reife verfügen

Marianne Frickel, Präsident der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker in Mainz erläutert: „Moderne Hörsysteme sind derart komplex, dass ausschließlich ausgebildete Hörgeräteakustiker in der Lage sind, diese an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen.“ Es wird ständig qualifizierter Nachwuchs gesucht. Zurzeit erlernen rund 2.400 Auszubildenden in rund 5000 Fachgeschäften mit über 12 000 Hörgeräteakustikern den Beruf.

Interessenten sollten mindestens über die Mittlere Reife verfügen. Sogar jeder zweite Azubildende hat sogar Abitur. Die Bewerber müssen neben einem technischen Verständnis auch gleichzeitig naturwissenschaftlich begabt sein. Aber auch mathematische Kenntnisse sind gefragt, da regelmäßig Messverfahren anstehen. Günther Steinmann, Vorsitzender des Fachverbands Deutscher Hörgeräteakustiker in Braunschweig berichtet auch, dass ein freundliches, zuvorkommendes und kommunikatives Auftreten sowie eine ausgeprägte Servicementalität unabdingbar sei.

Während der dreijährigen Ausbildung, die die Jugendlichen in den Betrieben vor Ort absolvieren, besuchen sie auch für zehn Monate die Landesberufsschule in Lübeck, die ein Teil der Akademie für Hörgeräte-Akustik ist. Als zentrale Bildungsstätte in ganz Deutschland für diesen Beruf stehen auf dem Lehrplan wichtige Fächer wie Hörsystemprogrammierung oder Reparaturtechnik. Im Kommunikationstraining wird den Schülern vermittelt, wie sie einfühlsam mit den Kunden umgehen.

Die Kosten für die Berufsschule sowie für die Ausbildung an der Akademie werden gewöhnlich vom Ausbildungsbetrieb übernommen. Gegenfalls müssen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung in Lübeck sowie der Anfahrt vom Azubi selber übernommen werden bzw. ein Teil zugezahlt werden. Das monatliche Bruttogehalt der angehenden Hörgeräteakustiker schwankt, je nach Ausbildungsjahr, zwischen 455 und 700 Euro. „Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt eines Hörgeräteakustikers durchschnittlich bei 1700 Euro brutto“, berichtet Günter Steinmeier.

Bereits fertig ausgebildete Hörgeräteakustiker können in Lübeck den Meisterbrief erwerben oder eine Zusatzspezialisierung zum Pädakustiker oder Tinnitus-Spezialisten absolvieren. Zudem besteht auch die Möglichkeit, auf dem Campus Hörakustik zu studieren.





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