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Die Köhlbrand Brücke – das Hamburger Wahrzeichen kommt in die Jahre

34. Deutscher Evangelische Kirchentag in Hamburg CC, BY © Schoschie

Für viele Hamburger ein täglich, gewohnter Anblick, ist die Köhlbrand Brücke für Durch- oder Anreisende nach Hamburg, gleich ob per PKW, Motorrad oder LKW neben dem ästhetisch immer noch reizvollem Anblick der Schrägseilkonstruktion über den Köhlbrand ein wichtiges Element zur Bewältigung des noch immer steigenden Verkehrsaufkommens der Hansestadt.

Langsam in die Jahre gekommen, denkt man im Rahmen neuer Verkehrsplanungen über einen Neubau nach. Ein Arm der

Verkehrsplanungen über einen Neubau nach. Ein Arm der Einheimischen liebevoll Köhlbrand genannt, war zur Anbindung des Hafengebiets auf der Elbinsel Wilhelmsburg mit der Bundesautobahn 7 in den 70er Jahren mittels der Konstruktion überbrückt worden.

Spektakulärer Brückenbau in den 70er Jahren

Zur schnelleren Verkehrsanbindung des Hafens an die Autobahn BAB 7 war die Brücke Ende der 60er Jahre geplant und in den kommenden Jahren gebaut worden. Ihr Bau verschlang seiner Zeit 81.000 Kubikmeter Beton und rund 12.700 Tonnen Stahl. Nach etwa 4 jähriger Bauzeit erfolgte die Eröffnung der dann mit Köhlbrand Brücke bezeichneten Konstruktion, am 23. September 1974 für den Straßenverkehr, ihre Baukosten betrugen seiner Zeit stolze 160 Millionen Deutsche Mark.

Da es im Vorfeld heftige und teilweise kontrovers geführte Diskussionen um den Brückenbau gab, hatte man seiner Zeit ein dreitägiges Straßenfest auf der Brücke für die Bürger durchgeführt, das von knapp 600.000 Menschen besucht worden war.

Da der Arm der Süderelbe, der an dieser Stelle rund 325 Meter Breite aufweist und von großen Seeschiffen genutzt wird, musste die Brücke eine möglichst große Durchfahrthöhe von mehr als 50 Metern aufweisen. Das bedeutet für die Besucher, die sich zu Fuß über die Brücke bewegen, einen spektakulären Blick aus großer Höhe auf den Hafen und die Stadt Hamburg werfen zu können.

Ein Vergnügen, das man als Autofahrer bei der Überquerung der Brücke aufgrund des meist starken Verkehrsaufkommens leider nicht genießen kann. Der damalige Bundespräsident Walter Scheel hatte die Einweihung der Brücke damals höchst persönlich vorgenommen.

Einige technische Details des Wahrzeichens Köhlbrand Brücke

Mit einer längsten Stützweite von 325 Metern bei einer Gesamtlänge von 3.618 Metern war die Köhlbrand Brücke nach Fertigstellung zur zweitgrößten Brückenkonstruktion für Straßenverkehr in Deutschland geworden.

Die Brücke besteht aus drei Abschnitten, die mit Rampenbrücken bezeichneten Anfahrtsstücke aus Stahlbeton- und Spannbetonkonstruktionen sowie dem eigentlichen Brückenteil über dem Elbe Strom, die in Stahlkonstruktion als Schrägseilbrücke ausgeführt wurde.

Insgesamt tragen 88 Stahlseile, die bis zu 10 Zentimeter Stärke aufweisen, die gesamte Stahlkonstruktion. Pylone und Stahlbetonträger der Brücke erreichen dabei eine Höhe von 135 Metern über dem mittleren Tidehochwasser.

Gleich nach der Fertigstellung waren häufig große Schwingungen der Tragseile zu beobachten, die Sperrungen der Brücke notwendig machten. Diese Probleme tauchten häufig in der Verbindung von Regen und Wind auf, die es auch den Autofahrern schwer machten, die Brücke sicher zu überqueren.

Trotz der immensen Durchfahrtshöhe von mehr als 50 Metern kam es am 20. Februar 1998 zu einer starken Beschädigung der Köhlbrand Brücke. Der holländische Schwimmkran „Rotterdam“ hatte mit seinem Ausleger einer der beiden Stahlkastenträger so stark gerammt, dass zwei etwa ein Quadratmeter große Löcher in den Träger gerissen worden waren.

Natürlich erfolgte umgehend die Komplettsperrung der Brücke, was zu mehrwöchigem Verkehrschaos in Hamburg führte.

Containerschiffe verursachen Neuplanung?

Hamburg muss, um im internationalen Handel weiterhin eine führende Rolle zu spielen, auch im Containerhandel mitziehen. Containerschiffe werden allerdings von jahr zu Jahr größer und damit auch in den Aufbauten immer höher.

Am 12. Juni 2012 hat der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz dann doch bestätigen müssen, dass über Neuplanungen und diesbezügliche Finanzierung bereits nachgedacht wird. Es seien allerdings nicht allein die riesigen Containerschiffe der Grund an den Neuplanungen gewesen, sondern auch das Alter der Brücke mit dem hohen Verkehrsaufkommen sei mitverantwortlich.

Aus betrieblichen Sicherheitsgründen müssten spätestens 2028 die Stahlbetonpfeiler abgerissen und ersetzt werden. Die Kosten hierfür wären so immens, das man besser gleich einen Neubau planen könne. Gutachten der Universität hätten dies bereits bestätigt.

Schade eigentlich, denn Hamburg wird eines seiner Wahrzeichen verlieren. Doch wer weiß, wie die neue Brücke über den Arm der Süderelbe architektonisch gestaltet sein wird. Die alte Köhlbrand Brücke hat nach wie vor ihren Reiz.





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