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Mit den Augen der Jugend - Die Open-Air-Ausstellung Wilhelmsburg - Sydhavnen öffnet ihre Pforten

Stadtteil willhelmsburg CC, BY-SA © Greenoid Dass Kunst der Individualität entspringt und nicht zwingend aus der Feder eines populären Künstlers oder Fotographen stammen muss, beweisen derzeit zwölf junge Leute in den Hamburger Wallanlagen. Unter freiem Himmel stellen die Nachwuchsfotographen dort seit dem 11. September ihre Fotoimpressionen aus, die als ein künstlerisches Statement zu ihrer Heimatstadt zu verstehen sind.

Unter der Leitung des Presse- und Dokumentarfotographen

Andreas Herzau erarbeiteten die Jugendlichen Ende Mai ein Ausstellungskonzept, das sich mit dem Alltag junger Menschen in Sydhavnen (Kopenhagen) und Wilhelmsburg (Hamburg) beschäftigt. Die Stadtteile wurden nicht zufällig gewählt, denn wenngleich die beiden Bezirke zu unterschiedlichen Städten gehören, haben sie doch so manches gemeinsam. Zum einen sind beide Siedlungsräume wichtige Hafen- auch Industriestandorte, zum anderen sind sie durch eine außergewöhnliche Multinationalität gekennzeichnet, der auch die jungen Künstler der Ausstellung entstammen.

Eine nordische Kulturinitiative

Als eine Kooperationsarbeit des Hamburg Museums und des Kopenhagener Stadtmuseums steht die Open-Air-Ausstellung Wilhelmsburg - Sydhavnen stellvertretend für das Lebensgefühl einer jungen Nordlichtgeneration, die vor allem anderen durch ihre Pluralität auffällt. Dies wird auch anhand der Vor- und Zunamen der Nachwuchskünstler ersichtlich. Die zum Teil aus Familien mit Migrationshintergrund stammenden Ausstellungsteilnehmer haben aufgrund ihrer Herkunft eine ganz eigene Beziehung zu ihrer Küstenheimat. Ihre persönlichen Eindrücke von den Städten, in denen sie leben, auf ihren Bildern festzuhalten, war folglich auch Ziel und Thema des Workshops Wirsindwilhelmsburg, in dessen Rahmen das Museumsprojekt im Frühling 2013 erste Züge annahm.

Andreas Herzau schickte seine Schützlinge nahezu täglich auf die Straße, damit sie ihre Scheu vor der Kamera verlieren, die manche Teilnehmer während des Projekts gar zum ersten Mal in der Hand hielten. Die anfänglichen Berührungsängste verflogen jedoch rasch und schon bald zeichneten sich erste Projektideen ab. Ganz klar im Vordergrund stand für die Jugendlichen bei ihrem Tun wohl das Einfangen von Alltagsfragmenten und gesellschaftlichen Kontroversen, mit denen sie tagtäglich in ihren Wohnorten konfrontiert sind.

Vom Ghetto zum Vorstadtidyll

Es fällt stark auf, dass die jungen Fotographen es sich bei ihrer Arbeit nicht nehmen ließen, auf den plötzlichen Wandel hinzuweisen, dem ihre einst so ramponierten Stadtteile derzeit unterliegen. Wo früher karge Betonbauten das Stadtbild dominierten, wird heute fleißig neu gebaut, geplant und renoviert. Mitten drin in dieser Gezeitenwende wuchsen die jungen Künstler auf und zeigen mit ihren Fotographien eindrucksvoll, wie sie das Leben zwischen Ab- und Aufwertung ihrer Heimatstadtteile empfinden und wahrnehmen. Die so entstandenen Impressionen reichen von malerischen Grünflächen über belebte Geschäftsviertel bis hin zu maroden Bruchbuden und geben dem Betrachter eine gute Vorstellung davon, wie es ist, in einem nicht ganz so einfachen Bezirk wie Wilhelmsburg oder Sydhavnen groß zu werden.

Freak Feel Free OPEN AIR Hamburg Wilhelmsburg - I Love The Couch Baby

 

Glaubt man den Fotokommentaren der Nachwuchsfotographen, ist nämlich auch ihr eigenes Verhältnis zu den Orten, an denen sie leben, zwiegespalten. Triste Kindheitserinnerungen, die sich inmitten von Plattenbauten zutrugen, scheinen mit dem frisch sanierten Image der Bezirke zu kollidieren und lassen vermuten, dass es für die vielen ortsansässigen Nationalitäten nicht immer leicht war, ihrem als Ghetto verschrienen Stadtviertel ein Mindestmaß an Lebensqualität abzuringen. Womöglich ist es deshalb selbst für die Macher der Fotos erstaunlich, dass das Zusammenleben der unterschiedlichsten Kulturen in Wilhelmsburg und Sydhavnen bis heute verhältnismäßig reibungslos funktioniert hat.

Der Wert der Impressionen

Das Fotoprojekt Wirsindwilhelmsburg weckt bei einem Ausstellungsbesucher schnell die Lust, die eigene Umgebung mal wieder auf eigene Faust zu erkunden und auf dem ein oder anderen Schnappschuss fest zu halten. Warum eigentlich auch nicht? Ein schönes Foto lässt sich schließlich vielseitig verwenden. Als Teil eines Fotobuchs oder einer Grußkarte können schöne Landschaftsaufnahmen allemal begeistern und lassen sich so auch hervorragend mit Freunden und Verwandten teilen. Und dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt, haben die jungen Fotokünstler von der Wilhelmsburg - Sydhavnen Ausstellung allemal bewiesen.





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