Bismarck-Denkmal Auf einer Anhöhe des alten
Elbparks steht das mit rund 34 Metern höchste Denkmal
Hamburgs. Der als Roland stilisierte Bismarck hatte zwar nicht
so viel mit der Stadt am Hut, doch das 1903 von Emil Schaudt
und Hugo Lederer errichtete Monument des Reichskanzlers sieht
beeindruckend aus.
Unübersehbar, wenn man vom Millerntorplatz/Reeperbahn
die Helgoländer Allee bergab Richtung Landungsbrücken
geht: Augen links! StadtplanMap24
Hummeldenkmal "Hummel-Hummel - Mors-Mors".
Was bedeutet eigentlich dieser typisch hamburgische Schnack?
Der Wasserträger Wilhelm Benz lebte in der Wohnung, wo
zuvor der Stadtsoldat Daniel Christian Hummel wohnte. Beide
waren echte Hamburger Originale. Die Kinder ärgerten
nun den Wasserträger Benz mit den Worten "Hummel-Hummel",
worauf er ein grimmiges "Mors-Mors" entgegnete.
Mors kommt aus dem Plattdeutschen und heißt soviel wie
Hintern...
Sein Denkmal steht nun Rademachergang/Ecke Breiter Gang in
der Neustadt. StadtplanMap24
Kaiser-Wilhelm-Denkmal
(mittleres Bild) Unverkennbar mit Pickelhaube und
hoch zu Roß steht der Kaiser auf dem Sievekingplatz.
Das Denkmal wurde im Jahre 1903 von Johannes Schilling entworfen
und stand zuvor auf dem Rathausmarkt. StadtplanMap24
Kriegerdenkmal Dammtordamm Das umstrittene Denkmal in der
Nähe des Dammtorbahnhofs zeigt marschierende Soldaten
und die Aufschrift: "Deutschland muß leben und
wenn wir sterben müssen". Die Zeilen, die aus einem
Gedicht aus dem Jahre 1914 stammen und an die Gefallenen Soldaten
des Hamburger Infanterie-Regiments 76 aus den Kriegen 1870/71
und 1. Weltkrieg erinnern sollen, waren zur Zeit des Nationalsozialismus
Teil der Kriegspropaganda.
Immer wieder ist es Ziel von Farbbeutel-Attacken, die Reaktionen
der Hamburger sind sehr zwiespältig... StadtplanMap24
Schiller-Denkmal
(unteres Bild) Fast auf der anderen Straßenseite,
neben dem Cinemax, steht erhaben Friedrich Schiller. Auch
wenn Schiller Hamburg nie besuchte, hat die Stadt doch eine
besondere Beziehung zu ihm. Der 100. Geburtstag von Schiller
im Jahre 1859 wurde in Hamburg drei Tage lang gefeiert und
wurde zu einer politischen Demonstration für mehr Freiheit
gegenüber den wohlhabenden Kaufleuten. "Der Mensch
ist frei geschaffen, ist frei und wär er in Ketten geboren",
hatte Schiller einst gedichtet. Nicht zu vergessen: "Don
Carlos" wurde 1789 in Hamburg uraufgeführt. StadtplanMap24
Störtebeker-Denkmal 1402 wurden der bekannte Pirat
Klaus Störtebeker und seine gesamte Mannschaft auf dem
Grasbrook-Gelände geköpft. Die gegen Ende des 14.Jahrhundert
aus Dänemark vertriebenen "Kaperer", die sich
später auch Seeräuber nannten (darunter Klaus Störtebeker)
wurden damals aus Wisby vertrieben und siedelten sich promt
an der deutschen Nordseeküste an. Sie überwinterten
in den friesischen Küstenstädten und bedrohten fortan
die wichtige Transportroute für Heringe. Der niederländische
Seefahrer Simon von Uetrecht stellte Störtebeker vor
Helgoland und versenkte nach drei Tagen Kampf sein Schiff.
Er und seine ca. 70 Gefolgsleute wurden nach Hamburg gebracht
und dann, wie oben beschrieben, "Rübe ab".... StadtplanMap24