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Stadtpark Open Air
Bis zum 12.09.2010 treten wieder nationale und internationale Musiker im Hamburger Stadtpark auf!
So klingt der Sommer:
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Das Armutsviertel des 18. und
19. Jahrhunderts hat seinen Namen von der sehr engen Bebauung.
Schmale Gänge mit kleinen Häusern, in deren
Wohnungen oft mehrere Familien zusammen wohnten. Durch
die mangelnde Hygiene, durch fehlende Kanalisation und
Trinkwasserversorgung, war das Gängeviertel auch
Kern der großen Choleraepidemien, bei denen tausende
Menschen starben. Erst die Einführung der Kanalisation
und die Sanierung durch die Nazis schafften bessere Lebensverhältnisse
in dem "Proletarier-Viertel".
In der Straße "Bäckerbreitergang"
steht die letzte zusammenhängende Häuserzeile
aus dieser Zeit. Die ältesten Gebäude stammen
aus dem Jahre 1780.
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Die St. Pauli Landungsbrücken
ragen so weit in die Elbe, weil man früher Angst
hatte, dass die als feuergefährlich geltenden Dampfschiffe
die Stadt anzünden könnten. Die Pontonkonstruktion
aus dem Jahre 1838 mit seinen neun Brücken ist Anleger
für kleinere Schiffe, wie der Schiffslinienverkehr
und Hafenrundfahrtsschiffe. Früher legte hier auch
einmal die Englandfähre an.
Sehenswert ist auch der alte Elbtunnel (1907-11). Der
westlich gelegene Kuppelbau ist kaum zu übersehen.
Noch heute wird der Tunnel von Fußgängern,
Fahrradfahrern und Autos genutzt. Die Fahrstuhlkonstuktion
für Autos, sowie die Fischmotive der Fliesen in der
Röhre sind bemerkenswert. Wer mit dem Auto durchfährt,
muß Acht geben. Für breitere Modelle ist die
Straße im Tunnel sehr eng und höchste Konzentration
ist angesagt...
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Das kürzlich frisch gestrichene
Altonaer Rathaus war einst ein Kopfbahnhof der Eisenbahnlinie
Hamburg-Kiel. Doch nach dem Bahnhofsneubau, ein paar hundert
Meter weiter, wurde das aus dem Jahre 1843/44 stammende
Gebäude funktionslos. Daraufhin zog die Stadtverwaltung
dort ein. Bis heute ist es so geblieben und vor allen
Dingen das Standesamt erfreut sich aufgrund der herrlichen
Renaissance-Kulisse großer Beliebtheit. Etwas Besonderes
sind die von Ernst Barlach geschaffenen Giebelfiguren.
Vor dem Gebäude steht ein Denkmal Kaiser Wilhelms
l. von 1898.
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Der 1901 gebaute Dammtorbahnhof ist
eine beeindruckende Stahl-Glas-Konstruktion mit Jugendstil-Verzierungen
und Elementen aus Hamburgs Wappen sowie Schiffs- und Bahnmotiven.
Die umfassende Sanierung des Bahnhofs kann als gelungen bezeichnet
werden. Nicht nur von Außen, sondern auch das Innenleben
mit Lebensmittelgeschäften, Cafés und Kiosken erstrahlt
im neuen Glanz. Gerade im Innenbereich ist einmal nicht dieser
moderne Stahl-Glas-Stil, sondern viel Holz verbaut worden, was
dem Ganzen einen traditionellen, klassischen Charme verleiht.
StadtplanMap24
www.architekturarchiv-web.de
www.hamburg-st-pauli.de
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