7. Jh.
Die erste sächsische
Burganlage ist Ende des 7.Jahunderts nachgewiesen. Die
an der Alsterniederung gelegene Befestigungsanlage bot
den ersten Bewohnern Schutz vor Elbe, Alster und Bille.
Landwirtschaft, Fischfang und der Handel entwickelten
sich.
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811
Die Franken errichteten unter
Karl dem Großen die Hammaburg (Ham=altsächsisch
f. Ufer). Es entstanden eine Kaufmanns- und Handwerkersiedlung
und der erste Hafen.
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832
Kaiser Ludwig der Fromme gründete
das Bistum Hamburg.
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845-916
Der Winkingerüberfall
im Jahre 845 (Zerstörung der Hammaburg) und der Slaweneinfall
um 916 konnten die rasante Entwicklung der Händlerstadt
nicht stoppen.
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966
Ab 966 übernahm das Geschlecht
der Billunger die Macht in der Siedlung. Unter ihnen wurden
die Alsterburg und die Neue Burg gebaut.
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12. Jh.
Unter Kaiser Friedrich Barbarossa
und der Herrschaft des Grafen von Schauenburg wurden den
Bürgern sehr viele Freiheiten zugestanden, so dass
dies positiv zur Entwicklung der Kaufmannsstadt beitrug.
St. Petri ist die erste Kirche in der Altstadt - Hamburg
entwickelte sich zu einem kirchlichem Zentrum. Es entstand
die Neustadt, die St. Nikolaikirche wurde gebaut.
Das Haupthandelsgut in dieser Zeit war Getreide. In der
Alsterniederung wurde ein Damm aufgeschüttet (Reesendamm
/ beim Jungfernstieg), um die Alster auf zu stauen und
am gleichen Ort eine Mühle zu bauen.
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1201-1225
Die Dänen kamen in den
Besitz Hamburgs und vereinten Alt- und Neustadt. Adolf
lV. bezwang 1925 in einer vernichtenden Schlacht den Dänenkönig
Waldemar und rächte damit seinen 1201 von Waldemar
besiegten Vater (Adolf lll.).
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ab 1310
Es lebten inzwischen etwa 5000
Menschen innerhalb der Stadtgrenzen. Zum Schutz der Handelswege
und zur Wahrung der Kaufmannsinteressen entstand die Hanse.
Der Kampf der Seeräuber hatte mit der Enthauptung
von Klaus Störtebeker im Jahre 1410 noch nicht seinen
Höhepunkt erreicht. Kniphof, der letzte Pirat, wurde
erst 1525 hingerichtet.
1350 raffte die erste große Pest etwa 6000 Menschen
dahin, etwa die Hälfte der damaligen Bevölkerung.
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16. Jh.
1510 wurde Hamburg Reichsstadt
und 1558 die erste deutsche Börse gegründet.
Handelsfreiheiten für englische Kaufleute sowie die
Aufnahme von Fremden und Menschen mit anderen Konfessionen
führten zu einem schnellen Bevölkerungswachstum.
Hier lagen auch die Wurzeln für Hamburgs Neutralität
und Liberalität und der Offenheit gegenüber
Fremden. Letzteres hat mit der gegenwärtigen Hamburger
Regierung leider ein wenig an Bedeutung verloren (Anmerkung
d. Autors).
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Um 1626
Johann von Valckenburg baute
einen bis zu 9 Meter hohen Befestigungswall mit etlichen
Bastionen, die Hamburg den 30 jährigen Krieg (1616-148)
relativ unbeschadet überstehen ließ.
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1712
Die Pest tötete fasst
10.000 Menschen der 70.000 Einwohner Hamburgs.
Mit der neuen Verfassung, dem Hauptrezeß, bekamen
Rat und Bürgerschaft die Macht in der Stadt. Es entstand
ein Bürgersinn, soziale Belange wurden diskutiert
und die "Armenordnung" wurde erarbeitet.
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19. Jh.
Von 1806-14 stand Hamburg
unter französischer Besatzung Napoleons.
1842 erlebte Hamburg den großen Brand, der weite
Teile der Innnenstadt und viele öffentliche Gebäude
zerstörte. Der englische Ingenieur David Lindley
wurde mit dem Neuaufbau der Stadt beauftragt.
Beitritt Hamburgs zum Deutschen Bund (1815) und zum Norddeutschen
Bund (1867). Daduch entschied sich Hamburg gegen Österreich
und für Preußen. Diese Verbindung führte
auf der einen Seite zu eher konservativen als liberalen
Grundsätzen; durch den Krieg Preußens gegen
die Dänen wurden jedoch die Nachbarstädte Wandsbek
und Altona preußisch.
1881 trat Hamburg dem Zollverein bei und baute den Freihafen
aus.
Der Cholera-Epidemie im Jahre 1892 fielen 8600 Menschen
zum Opfer. Ein Wohnpflegegesetz bestimmte den Abriss der
Elendsviertel. Lindley entwickelte und baute das Hamburger
Abwassersystem.
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1923
Die Speicherstadt wurde gebaut,
der Hafen erweitert und die Industrialisierung um die
Jahrundertwende veränderte das Gesicht der Stadt.
Hamburg hatte inzwischen über 1 Million Einwohner
und die Arbeiterbewegung entstand.
1923 wurde der kommunistische Aufstand von Ernst Thälmann
niedergeschlagen.
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1933-45
Die Nationalsozialisten übernahmen
die Macht. Es kam zu Enteignungen großer jüdischer
Kaufleute und Warenhausbesitzer. Diskriminierung von Juden
und Minderheiten bis hin zu Deportationen in die Konzentrationslager.
Vom 25. bis 28. Juli 1943 erlebte Hamburg die größten
Zerstörungen in der Geschichte. Alliierte Bomber
legten die Hälfte der Stadt in Schutt und Asche.
35.000 Menschen starben, 1 Million Menschen flüchteten.
Am 3. Mai 1945 nahmen die britische Kräfte die Stadt
ein.
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Die Nachkriegszeit
Max Brauer wurde 1946 erster
Bürgermeister Hamburgs. 1952 wurde die erste, gültige
Verfassung verabschiedet.
1962 kam die große Sturmflut und überraschte
die Hamburger im Schlaf. 317 Menschen starben, 20.000
mussten evakuiert werden. Der spätere Bundeskanzler
Helmut Schmidt leitete die Rettungsarbeiten.
1974 wurde die Köhlbrandbrücke fertiggestellt
und 1975 der neue Elbtunnel eröffnet.
Ende der 70er Jahre und Anfang der 80er feierte der HSV
mit Kevin Keagan, Horst Hrubesch u.a. seine großen
nationalen und internationalen Erfolge.
In den 80er Jahren wurde die Lokalpolitik durch den Häuserkampf
in der Hafenstraße bestimmt.
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