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Das 1922 erbaute, wuchtige Backsteingebäude
des Architekten Kurt Schumacher liegt an den Wallanlagen,
an denen um 1616 die barocke Befestigungsanlage der ehemaligen
Bastion Henricus stand.
Das Museum zeigt Hafen, Schiffahrt, Stadtentwicklungsgeschichte
bis zur Gegenwart, Leben und Verfolgung der Juden, Hamburg
in den Weltkriegen und einiges zur Kulturgeschichte der Stadt
und seiner Menschen. Veranschaulicht wird dies alles mit einer
Vielzahl von Schiffsmodellen, Kostümen, Münzen (Münzkabinett),
Werkzeugen und Arbeitsgeräten, Stadtmodellen und vielem
mehr. Hervor zu heben ist "Hamburgs Weg in den Feuersturm",
auf dem durch Ton- und Lichtinstallationen im nachgebauten
Luftschutzkeller eindrucksvoll der Kriegsalltag vor 50 Jahren
vorgeführt wird. Die begehbaren Originalaufbauten des
Dampfers "Werner" sind nicht nur für Kinder
ein Erlebnis.
Viele Sonderausstellungen zu Hamburg-Themen, sowie sommerliche
Kammerkonzerte im Innenhof des Museums kommen hinzu. Das im
Gebäude ansässige Café Fees ist besonders
wegen des tollen Sonntags-Brunchs sehr beliebt.
www.hamburgmuseum.de
Kaffeesäcke, Teekisten und
Kautschukballen, Handhaken, Griepen und Probenstecher... -
im authentischen Rahmen eines 100 Jahre alten Lagerhauses
zeigt das Speicherstadtmuseum typische Arbeitsgeräte
und Warenproben, die die Arbeit in den Quartiersmannsfirmen
und Handelshäusern der Speicherstadt illustrieren. Dazu
kommen viele historische Fotos, so dass man eine Vorstellung
von Leben, Arbeit und Architektur dieses traditionsreichen
Stadtteils von Hamburg gewinnt. Noch heute werden die Lagerhäuser
wegen ihrer optimalen Klimabedingungen von Gewürz-, Kaffee-
und Teppichhändlern genutzt.
.www.speicherstadtmuseum.de
An der Kornhausbrücke, die
sich am Rande der Speicherstadt, gegenüber der ehemaligen
Zollgrnze befindet, liegt das Deutsche Zollmuseum. Hier wird
die Arbeit des Zolls von der Vergangenheit bis zur Gegenwart
dokumentiert. Zu sehen sind Uniformen, Fotos, Urkunden, Schiffsmodelle,
das Zollboot "Glücksstadt" und die ausgefallenen
Verstecke der Schmuggler.
www.zoll-d.de
Der 1896 vom Stapel gelaufene Windjammer
liegt seit Ende der 80er Jahre als Museumsschiff an den Landungsbrücken
fest. Nach einer wechselvollen Geschichte war es bis zuletzt
als Segelschulschiff im Einsatz.
Heute können Besucher sich dieses Stück Schiffahrtsgeschichte
bis in fast alle Ecken anschauen. Das Restaurant im 2. Deck
bereitet norddeutsche Küche zu. Im Anschluss sollten
Sie sich das in der Nähe liegende Museumsschiff Cap San
Diego anschauen.
www.rickmer-rickmers.de
Ebenfalls in der Speicherstadt hat
seit 1993 das Gewürzmuseum sein Pforten geöffnet.
"Riechen, Schmecken, Fühlen", so das Motto
des Hauses. Hier liegen 60 Gewürze offen herum, um sie
mit allen Sinnen zu erfassen. Außerdem werden Geräte
zum Sieben, Mischen, Mahlen und Abfüllen gezeigt. Dazu
kommen Original-Gebinde, um zu demonstieren, wie die Gewürze
aus Übersee ankommen und noch so einige 100 Ausstellungsstücke
mehr.
www.spicys.de
In der Bernhard-Nocht-Straße
69 wird erotische Kunst unterschiedlichster Stilrichtungen
aus sechs Jahrhunderten präsentiert: Bilder, Fotografien,
Skulpturen und Kleinkunst. Viele Werke von Tomi Ungerer der
den Leitspruch des Hauses Geschlecht ist nicht so schlecht
prägte. Claus Beckers Sammlung erotischer Kunst ist umfangreich
uns sehenswert. Ein Buchshop und eine sehr gute Gastronomie
sind angeschlossen. Außerdem finden hier häufig
Lesungen, Perfomances, Theater und Parties statt. Für
Minderjährige ist der obere Bereich nicht zugänglich.
Das Museum hat bis 24.00 Uhr geöffnet.
www.eroticartmuseum.de
Das "Völkerverständigungsmuseum"
an der Rothenbaumchaussee besitzt und zeigt Sammlungen aus
der ganzen Welt. Neben Werkzeugen, Kleidung, Schmuck und Fotografien
gibt es eine Goldkammer, eine Bootshalle, einen unheimlichen
Südsee-Maskensaal und ein Maori-Haus zu sehen.
Jedes Jahr gibt es zwei große Sonderausstellungen sowie
einen Ostermarkt und den besonders beliebten Weihnachtsmarkt.
Das Museumsrestaurant bietet leckere, syrische Küche.
www.voelkerkundemuseum.com
Seit November 2002 liegt im Hamburger
Grasbrookhafen die U-434. Das russiche U-Boot der Tangoklasse
mit der ursprünglichen Bezeichnung B-515 wurde 1974 kielgelegt
und diente hauptsächlich zu Spionagezwecken vor Kuba
z.B.
Nach der kompletten Entwaffnung wurde es von Murmansk nach
Hamburg geschleppt, wo es bei Blohm und Voss repariert und
zum Museumsboot umgebaut wurde. Sehenswert!
www.u-434.de
www.erlebnis-speicherstadt.de
Aktuelle Sonderausstellungen,
Führungen und Lesungen, sowie
eine Vorschau finden Sie hier.
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