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Studenten in der Hamburger Arbeitswelt

34. Deutscher Evangelische Kirchentag in Hamburg BY © Tulane Public Relations Weite Teile der Hamburger Gastronomie haben sich um die Hochschulen der Stadt angesiedelt, doch sollen Studenten nicht nur als Kundschaft sondern auch als billige Mitarbeiter geworben werden, die unter anderem auch Freunde in die verschiedenen Lokalitäten locken sollen. Doch werden die Studenten auch entsprechend ihrer Leistung gewürdigt und bezahlt? Wie spiegeln sich die Arbeitsbedingungen für studentische Aushilfen in der Gastronomie der Hansestadt wieder?

Studenten sollen lernen, warum also arbeiten sie?

Vom Prinzip her ist der Gedanke des lernenden Studenten wirklich ein schöner, doch leider trifft dies auf die Mehrheit der Studenten nicht zu. Die überdurchschnittlich hohen Lebenshaltungs- und Mietkosten zwingen zahlreiche Studenten dazu, sich neben Bafög, Studienkredit und finanzieller Unterstützung durch die Eltern auch noch einen Job suchen zu müssen. Es ist aber nicht nur die finanzielle Seite, die für Studenten wichtig geworden ist, praktische Berufserfahrung ist hier der Schlüssel. Immer mehr Unternehmen wünschen sich diese auch bei frisch gebackenen Studienabsolventen. Oftmals landen diese dann in einem gastronomischen Betrieb in der Nähe der Uni, da nicht alle Unternehmen auch studentische Kräfte einstellen, obwohl sie aber von den zukünftigen Absolventen umfassende Erfahrungen auf ihrem Tätigkeitsgebiet erwarten.

Als solches ist das gar keine schlechte Ausgangsbasis, hat man doch zumeist flexible Arbeitszeiten, die sich gut an den Studienplan anpassen lassen und die Möglichkeit, durch Trinkgeld auch noch was abzukassieren. Leider stimmt das nur, wenn der Chef auch mitspielt.

Meist beschweren sich die Chefs besonders in der Gastronomie, dass ihre studentischen Aushilfen zu unflexibel seien und der Aushilfsjob ist, durch die Einplanung in das Studium, oft stressiger als das Studium selbst. Frühzeitig sollte dem betroffenen Studenten klar sein, dass er bzw. sie in erster Linie Student und erst in zweiter Linie Arbeitnehmer bei seinem Boss ist. Ist dieser nicht kooperativ, was die Arbeitsplangestaltung angeht und übt zu großen Druck aus, sollte man einen Arbeitsplatzwechsel erwägen.

Der eine oder andere Chef fordert auch gerne mal Extradienste und ist nicht bereit eine entsprechende Gegenleistung zu erbringen. So wird beim Umgang mit Lebensmitteln ein Gesundheitspass vom Gesundheitsamt gefordert, dieser kostet im Regelfall um die 25 € und wird gewöhnlich nicht direkt vom Arbeitgeber bezahlt oder hinterher erstattet. Ist man nicht gewillt, dies aus eigener Tasche zu finanzieren, investiert man eventuell seine Zeit besser in einen anderen Job oder in eine Zusammenarbeit mit einem entgegenkommenderen Arbeitgeber. Hinzu kommt das passende Arbeitskleidung oftmals nur gegen Bares rausgegeben wird oder gar die Anschaffung entsprechender Arbeitskleidung gefordert wird. Solche Kleidung wie sie z.B. hier zu finden ist, sollte prinzipiell gestellt werden, dies ist allerdings keine Pflicht. Je größer die Lokalität umso eher wird ihnen die Kleidung gestellt, um zu gewährleisten, dass sich alle Mitarbeiter in der gleichen Arbeitsbekleidung präsentieren.

Sind die anfänglichen Schwierigkeiten genommen und man hat die Stelle angetreten, kommt es oftmals zu Konflikten mit tendenziell wütenden Chefs. Einige Mitarbeiter laden ihre Freunde ein und vernachlässigen darüber ihre Arbeit. Prinzipiell haben die meisten Chefs nichts dagegen, wenn ein Angestellter seine Freunde ins Haus holt, bedeutet dies doch Kundschaft und damit Umsatz. Wenn der Mitarbeiter aber seiner Arbeit nicht nachkommt, also quasi für nichts bezahlt wird, ist das Gezeter groß, solche Situationen sollten tunlichst vermieden werden. Man kann auch nach Feierabend noch gemütlich mit den Freunden beisammensitzen. Ein großzügiger Arbeitgeber lässt sich bei einem tüchtigen Mitarbeiter oftmals nicht lumpen und gibt auch mal eine Runde aus oder dem Mitarbeiter einen gewissen Rabatt.

Das sollte beachtet werden!

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass ein Student vorrangig seiner Studententätigkeit gegenüber verpflichtet ist, somit darf er nicht mehr als 20 Wochenstunden in 23 Wochen des Jahres ausüben. Aber Achtung, Arbeitszeiten die außerhalb der Vorlesungszeiten liegen, also in den Semesterferien, sind von dieser Regelung ausgenommen. Jedoch haben Studenten einen entscheidenden Vorteil, da sie für die Immatrikulation eine Krankenversicherung nachweisen müssen, also entweder selbst mit dem Studententarif oder über die Familie versichert sind, dürfen keine Abgaben für Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung erhoben werden. Lediglich bei der Rentenversicherung besteht die Wahlmöglichkeit einzubezahlen oder nicht, zudem braucht bis zu einem Jahresverdienst von aktuell 8130 € keine Steuer bezahlt werden bzw. es werden alle einbehaltenen Steuerbeträge zurückerstattet im Rahmen des Lohnsteuerjahresausgleichs. Im Hinblick auf die Rente sollte man aber überlegen, ob man die freiwillige Einzahlung in die Rentenkasse vornehmen lässt.

Solange der Student mit mehr als 400 € monatlich beschäftigt ist, hat er im Krankheitsfall Anspruch auf die normalen Leistungen gemäß des Gesetzes wie z.B. Lohnfortzahlungen. Auch für den Urlaubsanspruch gelten die gesetzlichen oder tariflichen Gegebenheiten wie für jeden anderen Arbeitnehmer, außer 400 Euro Aushilfskräfte, und natürlich gelten auch Arbeitnehmerschutz- und Kündigungsschutzgesetz.

Schlusswort

Also liebe Studenten, egal ob ihr euch nun für eine Arbeitsstelle in der Gastronomie oder etwa in einem logistisch orientierten Betrieb interessiert. Achtet darauf, dass ihr auch als Studenten behandelt werdet. Es bietet gewisse Rechte aber vor allem auch Pflichten, die von beiden Seiten eingehalten werden müssen.

Lasst nicht zu, dass Arbeitgeber ggf. eure Notsituation ausnutzen und euch sozusagen schröpfen bis ihr kurz vor einem akuten Burn-Out-Syndrom steht. Ihr seid in erster Linie euren Studien verpflichtet und den sich daraus ergebenen Abschlüssen. Schließlich wollt ihr vielleicht selbst mal ein Arbeitgeber oder zumindest ein Gutverdiener sein.

Wenn es dann so weit ist, denkt zurück an diese Zeit. Es wird mitunter die arbeitsintensivste und stressigste Zeit sein, die ihr überhaupt erleben werdet, aber mit dem richtigen Arbeitgeber auch die schönste.




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